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Modul-Technik

 

Photovoltaik Module

Die Solarstrom-Module stellen das Herz einer jeden Photovoltaik-Anlage dar. Um ausreichend Strom zu erzeugen, werden viele Solarzellen in einem sog.2a466b7095

Modul zusammengeschaltet.

Je nach verwendetem Zell-Material spricht man von polykristalliner-, monokristalliner- oder Dünnschicht-Technik.

 

 

Verschaltung der Zellen

Die Solarzellen in einem PV-Modul werden in der Regel in Reihe geschaltet, sodass sich die einzelne Spannung je Zelle zu einer höheren Gesamt-Spannung addiert.

Werden also beispielsweise 60 Solarzellen mit je 0,5 Volt in einem Solarmodul in Reihe geschaltet, ergibt sich eine Ausgangsspannung von 60 x 0,5 Volt = 30 Volt.

Die in handelsüblichenPV-Modulen verschalteten Solarzellen unterscheiden sich in Herstellung, Kosten, Wirkungsgrad und Basis-Rohstoff.

 

 

 

Polykristalline Solarstrom-Module

Polykristalline Solarstrom-Module bieten meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zur Herstellung von polykristallinen Zellen wird der Rohstoff Silicium eingeschmolzen,poly

in Blöcke gegossen und danach in „Scheiben“ zersägt. Beim Abkühlen bilden sich unterschiedliche Kristalle, welche sich in Farbe und Größe unterscheiden.

Physikalische Verunreinigungen führen zu einem geringeren Wirkungsgrad gegenüber monokristallinen Zellen. Polykristalline Solar-Module halten derzeit noch den größten Marktanteil.

Der Preis pro Watt-peak ist hier relativ günstig. Insbesondere wenn genügend Dachfläche vorhanden ist, sind polykristalline Solarmodule meist zu bevorzugen.

Zudem wird der Wirkungsgrad dank neuer technischer Entwicklungen immer besser. Der Wirkungsgrad von polykristallinen PV-Modulen liegt derzeit zwischen 12 und 16 Prozent.

 

 

 

Monokristalline Solarstrom-Module

Bei der Herstellung monokristalliner Solar-Zellen wird aus dem geschmolzenen Silicium ein sog. Block gezogen, der aus einem Einkristall besteht.monokristalline

Allerdings ist der Fertigungsprozess aufwendiger und die Photovoltaik Module sind daher in der Regel etwas teurer. So entstehen keine Verunreinigungen (polykristalline Zellen) und es können deutlich höhere Wirkungsgrade erzielt werden.

Monokristalline Solarmodule sind insbesondere bei kleinen Flächen (Privathaus) die richtige Wahl.  Mit dieser Zell-Technik können deutlich höhere Wirkungsgrade erzielt werden.

Der Wirkungsgrad bei monokristallinen Standard-Modulen liegt zwischen 14 und 18 Pozent.

 

 

 

 

Dünnschichtmodule

Im Falle sog. Dünnschichtmodule, auch amorphe Solarmodule genannt, wird eine dünne Schicht auf ein Trägermaterial (beispielsweise Glas) aufgedampft.

Diese Dünnschicht kann aus amorphem oder kristallinem Silicium, aber auch aus Cadmium-Tellurid, Galliumarsenid oder Kupferindiumselenid bestehen.

Durch den geringen Materialaufwand können Dünnschichtmodule besonders preisgünstig gefertigt werden.amorphous-solarcell-S150150S

Andererseits liegt der Wirkungsgrad von Dünnschichtmodulen deutlich unter dem von poly- oder monokristallinen Solarmodulen, nämlich nur bei rund 6 bis 12 Prozent.

Demgegenüber bringen Dünnschicht-Module selbst bei diffusem Licht und / oder hohen Temperaturen noch gute Erträge.

Dünnschichtmodule werden vorwiegend bei Anlagen mit großen Flächen (z.B. Freiland-Anlagen) oder in Ländern mit hohen Tages-Temperaturen (z.B. Mittelmeer-Länder) eingesetzt.

 

 

 

 

 

Welches Modul ist das richtige?

Die Auswahl der richtigen Modul-Technik hängt von vielen Faktoren und Gegebenheiten ab.

Hier ist eine fachkundige Beratung gefragt. Allgemein kann festgehalten werden, dass in der Praxis, insbesondere der Wirkungsgrad

und das Preis-Leistungs-Verhältnis die wichtigsten Entscheidungs-Kriterien sind.